Diamantbestattung – Ein Stück Erinnerung für die Ewigkeit

Diamantbestattung – Ein Stück Erinnerung für die Ewigkeit

Geht es um die Diamantbestattung, dann handelt es sich nicht um eine eigentliche Bestattungsart, sondern es geht darum, was mit den Ergebnissen der Feuerbestattung geschieht. Bei der Kremierungsasche soll der eventuell verbliebene amorphe Kohlenstoff zu dem synthetischen Diamanten veredelt werden. Für die Hinterbliebenen gibt es durch den Diamant die Erinnerung an die Verstorbenen. Wie üblich wird jedoch die weitere anorganische Asche dann beigesetzt.

Was muss bei der Diamantbestattung beachtet werden?

Foto: FreshPaint/Bigstock

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Damit die originäre Diamantbestattung funktioniert, wird bei den Verstorbenen die Einäscherung vorausgesetzt. Die Temperaturen bei der Einäscherung befinden sich hier unterhalb von 800 bis 950 Grad, denn nur dann bleibt auch der amorphe Kohlenstoff in der Asche. Die Nachverbrennung ist in Krematorien sonst üblich bei mindestens 1200 Grad und hier bleiben keine hexagonalen oder amorphen Kohlenstoffe übrig. Es gäbe daher für einen Diamanten auch kein Ausgangsmaterial. Damit jeder ein Kristall in der Diamantstruktur entsteht, wird der amorphe Kohlenstoff vorausgesetzt.

Oft ist kein amorpher Kohlenstoff enthalten und somit gibt es bei den normalen Verbrennungsmethoden oftmals noch den Einsatz von dem externen Kohlenstoff. Damit dann Diamanten gewonnen werden, werden von Diamanten die natürlichen Entstehungsbedingungen nachgebildet. Die Kristallzüchtung ist sonst technisch ein eingeführtes Verfahren. Der Druck beträgt 50.000 bis 60.000 bar und die Temperatur liegt hier bei 1800 bis 2000 Kelvin. Dabei kann der Kohlenstoff in dem hexagonalen Kristallsystem kristallisiert werden und er wird in die dicht gepackte Diamantstruktur umgewandelt. Wird ein entsprechender Katalysator zugegeben, dann kann die Umwandlung in einigen Wochen erledigt sein. Die Zeitdauer von dem Aufwachsprozess ist für die erreichbare Größe entscheidend, nicht allerdings die vorhandene Substanzmenge von dem Kristallisationskeim. Weitere Informationen zur Diamantenbestattung und zur Herstellung finden Sie auf: http://www.heart-in-diamond.de/.

Wichtige Hinweise zu der Diamantbestattung

Wird ein Diamant gefertigt, dann handelt es sich meist um einen Rohdiamant mit 80 bis 200 Milligramm und von 0,4 bis 1 Karat. Zu beachten ist, dass der Rohdiamant geschliffen oder poliert werden kann. Eine Mikrobeschriftung kann zudem mit Hilfe von einem Laser aufgebracht werden. Durch Boreinschlüsse ist der bläuliche Schimmer bei den Bestattungsdiamanten typisch. Durch wesensfremde Ausgangsstoffe sind weitere Färbungen bedingt.

Foto: Kzenon/bigstock

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Zwar ist in Deutschland die Diamantbestattung im engen Sinne nicht zulässig, doch sie wird dennoch angeboten und auch geduldet. Wichtig ist nur, dass prinzipiell auch der Wunsch von den Verstorbenen nachgewiesen werden muss. In umliegenden Staaten wie den Niederlanden oder in der Schweiz gibt es eine andere Gesetzlage und hier die Diamantbestattung möglich. Die Asche der Verstorbenen muss für Österreich und Deutschland in Länder gebracht werden, wo die Transformation als eine ordentliche Bestattung auch akzeptiert wird. Auswertige Bestattungsunternehmen fordern die Aschekapsel an und es verbleibt dann die Substanzmenge, welche auch gesetzkonform beigesetzt werden kann.

Wichtig sollte sein, dass die Bestattungsform dem mutmaßlichen oder erklärten letzten Willen von den Verstorbenen entspricht. Die richtige Diamantbestattung setzt die gesonderte Kremationsführung voraus, damit auch der amorphe Kohlenstoff verbleibt. Bei der Substanz wird nur ein Bruchteil zu dem Diamanten geformt. Es gibt auch den Erinnerungsdiamant, der aus humanen Substanzen gefertigt wird und so aus dem Keratin in den Haaren. Es wird bei Haaren eine geringe Menge verkohlt und damit gibt es den amorphen Kohlenstoff.

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